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Doppelpoker - Das Making of

Am Anfang war das Wort, genauer gesagt: Zwei Worte. „Fette Scheiße“. Darüber unterhielten sich zwei Jungs auf den Sitzplätzen hinter mir im Flugzeug auf dem Flug von Köln nach Lissabon – das war im Sommer 2003. Ich habe keine Ahnung mehr, um was es ging, aber ich war plötzlich durchdrungen von dem Gedanken, ein Buch zu schreiben, das genau so anfängt, nämlich mitten drin in der fetten SchXXX.


Im Jahr drauf schrieb ich die ersten beiden Kapitel und führte die Hauptpersonen ein: den Professorensohn Julius und den kriminellen Jugendlichen Joe. Der dann allerdings wenig später „umoperiert“ wurde in ein Mädchen. Vielleicht ist die 15jährige Joe gerade deshalb ein bisschen krass, weil sie ursprünglich als männliche Figur angelegt wurde. Aber das macht einen ganz besonderen Reiz aus.


Eigentlich wollte ich „nur“ einen aberwitzigen Krimi schreiben, um mich nach den eher „schweren“ Themen von RaumZeit und Heldenprojekt mal ein bisschen in der untergehenden Spaßgesellschaft auszutoben. Doch mit dem stinkreichen Julius und der bettelarmen Joe, zwischen denen ganze Welten liegen, mit den Themen rund um die „Elternhäuser“ der beiden und was sonst noch so zählt im Leben, sind doch wieder ein paar interessante Fragen mit reingerutscht, die zum Weiterdenken einladen…


Sollte es noch eines Hinweises bedürfen, um echtes Interesse zu erhaschen, sei auf eine Rückmeldung meines ehemaligen WG-Genossen Stephan verwiesen, der mich seinerzeit fragte: „Kommt denn in dem neuen Buch jetzt mal endlich eine explizite Sexstelle?“ Tja, was soll ich sagen – findet es heraus!